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1974 war das erste Konzert der Summerfield Bluesband. Davor trafen sich der aus London-Cricklewood kommende Les Summerfield (Keyboards, Mundharmonika, Gesang) zusammen mit seinen Neffen Frank (Gitarre) und Kuno (Bass) Epple zum Proben, inspiriert von John Mayall und Alexis Corner.

Während die Urformation weiterbestand, kamen immer wieder neue Musiker hinzu, die mit ihrer Stimme oder ihrem Instrument interessante Impulse setzten.

Nach etlichen Studiobesuchen hatte man genügend Songs zusammen, um das gemeinsame Schaffen auf Vinyl zu pressen.

 

Mittlerweile gibt Manfred Rochel der Band mit seiner ausdrucksstarken Stimme ein ganz besonderes Feeling. Er spielt auch die Rhythmusgitarre. Für den professionellen Groove zeichnen sich Jürgen Nitsche am Schlagzeug und Kuno Epple am Bass verantwortlich.
Werner Güntner an der Gitarre, Dieter Lohr am Saxophon, Frank Rabeler an der Bluesharp, sowie Jockl Steppe Gitarre und Gesang. Wolfgang Störzer an den schwarz-weißen Tasten runden das Ganze ab.

Wiederholte Auftritte der Band in den Jazzclubs von Heilbronn, Wiesloch, Bretten, Pforzheim, Karlsruhe oder in Musikkneipen bestätigen das Konzept der Musiker. Ihnen ist die eigene Spielfreude und die Reaktion des Publikums wichtiger als kurzlebige, modische „Accessoires“. Der Blues braucht bei dieser Band keinen Computer und keine Effekte!

Er kommt noch aus dem Bauch…

Liebe Freunde des Blues und Wegbegleiter der Summerfield Bluesband, der Gründer und Mentor unserer Band, Leslie Summerfield ist im Januar 2024 im Alter von 92 Jahren verstorben.

Seine Leidenschaft für den Blues hat er aus England mitgebracht.

Mit seinem musikalischen Talent konnte der Autodidakt nicht nur Klavier und Akkordeon spielen, sondern auch Gitarre und Bass. Sein Lieblingsinstrument blieb bis zum Schuss die Bluesharp. Nicht zu vergessen war sein unverwechselbarer Gesang.

Les Summerfield war ein ruhiger sympathischer Mensch, immer offen für Neues. Seine aufgeschlossene Art, sein ausgleichendes Wesen und nicht zuletzt seine musikalische Einschätzung unserer Musik werden wir vermissen.

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